Das Kuscheltier
Eines Abends war Piepmatz
todunglücklich. Er vermisste sein geliebtes Kuscheltier. Sein kleiner Teddy
musste wohl aus dem Nest gefallen sein. Piepmatz, Piepmatz’ Eltern und auch
seine vier Brüder suchten alles ab. Sie schauten auf den Waldweg, sahen in
jedes Gebüsch, aber der kleine Teddy war nicht zu finden. Zur gleichen Zeit
spielte Watschel mit seiner Mama vor seinem Zuhause, als plötzlich Felix,
das kleine Fuchsbaby, vorbeikam. Stolz zeigte es Watschel, was es auf dem
Waldboden gefunden hatte. Einen richtig tollen kleinen Teddybären, der sich
gut als Kuscheltier eignen könnte. Watschel erkannte sofort, dass es sich
hier um Piepmatz’ Bären handelte. Er musste wohl aus dem Nest gefallen sein.
“Das ist nicht Dein Kuscheltier, es gehört Piepmatz. Der Teddy muss wohl aus
dem Nest gefallen sein, und Piepmatz ist bestimmt schon ganz traurig”, sagte
Watschel. “Du musst ihn zurückbringen.” “Ich möchte ihn aber gerne für mich
behalten”, sagte das Fuchsbaby. “Das darfst Du nicht”, schaltete sich nun
Watschels Mama ein. “Piepmatz ist bestimmt sehr traurig.
Stell dir vor, Du wärest an seiner Stelle. Würdest Du Dich nicht auch
freuen, wenn Du Dein geliebtes Kuscheltier wieder hättest?” “Doch, schon,
ich denke, Ihr habt Recht. Piepmatz sollte seinen kleinen Bären
zurückbekommen. Aber es ist schon sehr spät, und heute schaffe ich es nicht
mehr.” “Dann werde ich es noch heute Abend tun”, sagte Watschels Mama. Sie
nahm den Teddybären und lief zu Piepmatz’ Zuhause. Piepmatz war
überglücklich, als er von Watschels Mama seinen geliebten Teddybären
wiederbekam. Watschels Mama erzählte, wie Felix, das kleine Fuchsbaby, den
Teddy gefunden und ihn Watschel gezeigt hat, der ihn dann erkannt und dem
kleinen Fuchs ins Gewissen geredet hatte, den Teddy wieder zurückzugeben.
Piepmatz war sehr froh, dass Felix so ehrlich war, den Teddy nicht für sich
alleine zu behalten. Er beschloss, Felix gleich am nächsten Morgen dafür zu
danken. Piepmatz drückte seinen Teddy ganz fest an sich und war schon bald
eingeschlafen. Ein Kuscheltier zu haben ist doch etwas ganz Besonderes.
