Piepmatz und Watschel beim Schlittschuh laufen
Es war ein herrlicher Wintertag.
Piepmatz und Watschel beschlossen, den nahe gelegenen See aufzusuchen, um
Schlittschuh zu laufen. Als sie losgingen, ermahnte Watschels Mama die
beiden, nur am Rand des Sees zu laufen, da er in der Mitte noch nicht so
fest gefroren war. Watschel und Piepmatz sagten: “Jaah, das machen wir.” Und
schon waren sie weg.
Beim See schnallten sie ihre Schlittschuhe an und liefen los. Sie liefen hin
und her, hatten viel Spaß und wurden immer schneller bei ihren Läufen und
Drehungen. Watschel war so übermütig, dass er den Rand des Sees verließ und
auf die Mitte zusteuerte. Piepmatz rief ihm noch zu, dass er doch auf seine
Mama hören und am Rand bleiben solle, doch Watschel hörte nicht darauf, er
fuhr immer weiter auf die Mitte zu. Dann plötzlich knackte das Eis, das
dort, wo Watschel lief, immer dünner wurde. Er brach ein und konnte sich
gerade noch an einer Eisscholle festhalten.
Da Piepmatz viel zu schwach war, um Watschel alleine herauszuziehen, flog er
in Windeseile los, um Hilfe zu holen. Mit seinen Brüdern und mit seiner
Freundin Lissi kam er zurück. Gemeinsam schafften sie es, Watschel aus dem
Wasser zu ziehen und nach Hause zu bringen.
Watschel fror so sehr durch das eiskalte Wasser, in dem er gelegen hatte,
dass seine Mama erst einmal ein schönes warmes Bad für ihn einließ.
Piepmatz, Lissi und Piepmatz’ Brüder bekamen als Dankeschön von Watschels
Mama einen schönen heißen Kakao, den sie genüsslich tranken. Alle hatten
wieder etwas gelernt: Sieht das Eis auch noch so toll aus auf einem
Gewässer, so sollte man doch sehr vorsichtig sein, und sich nur am Rand
aufhalten, besonders dann, wenn die Mama es vorher gesagt hat.
